Vertrag für eine Ausbildung im Industriesektor

Die industrielle Ausbildung ist eine dynamische Berufsausbildungsmethode für Jugendliche von 16 bis 25 Jahren. Sie besteht aus einer Kombination aus Arbeiten im Unternehmen unter Aufsicht eines erfahrenen Mitarbeiters sowie einem theoretischen Teil, der in Lehranstalten absolviert wird. Diese Methode ermöglicht somit dem Auszubildenden, sich die für den Beruf notwendigen theoretischen Kenntnisse anzueignen und sie konkret im Unternehmen umzusetzen.

Dieses System ermöglicht dem Auszubildenden, von verschiedenen Vorteilen zu profitieren:

  • Erlangen einer Qualifikation, die sich nach dem Arbeitsmarkt richtet und die einer Vollzeitausbildung entsprechen kann.
  • Erste Erfahrungen in einem Unternehmen
  • Eine reguläre Vergütung sowie dieselben Vorteile wie ein Arbeiter für sämtliche Stunden, die im Unternehmen geleistet werden. Dieser „Lohn“ berechnet sich auf Grundlage der Anzahl der geleisteten Stunden entsprechend der von der Paritätischen Kommission 111 verhandelten Bemessungsgrundlage
    • Grundbetrag: 10,8808 €/Std.

    • für einen Jugendlichen ab 18 Jahren: 9,7927 €/Std.

    • für einen Jugendlichen von 17 Jahren: 8,3782 €/Std.

    • für einen Jugendlichen von 16 Jahren: 7,0725 €/Std.

    • Beachten Sie bitte jedoch, dass es sich bei diesem Lohn um eine monatliche Aufwandsentschädigung handelt: Sie richtet sich nicht nach den im Unternehmen geltenden Zeiten. Ein CAI ist ein Vollzeitvertrag, der aus 2 Teilen besteht (Unternehmen + Schule). Diese bilden ein Gesamtpaket, für das die Aufwandsentschädigung gezahlt wird.

  • Ein Jahresstipendium von 600 Euro, das seine guten Ausbildungsleistungen belohnt. Dieses wird je Kalenderjahr berechnet und nur dann bewilligt, wenn der Auszubildende weniger als 10 % unentschuldigte Fehlstunden im Ausbildungszentrum vorweisen kann.
  • Ein Zeugnis über eine Ausbildung im Industriesektor.

Erfahren Sie mehr über den zu befolgenden Ablauf, um einen CAI mit dem IFPM zu vereinbaren, und laden Sie die notwendigen Dokumente herunter.

Die oben aufgeführten Bemessungsgrundlagen gelten auf nationaler Ebene. Es existieren ebenfalls Bemessungsgrundlagen auf regionaler Ebene. Für weitere Informationen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an die regionalen Fonds IFP (Lüttich-Luxemburg), FFIHN (Hainaut-Namur) und FRMB (Brüssel-Wallonisch Brabant).